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Die Crinitzer Schulgeschichte beginnt vor mehr als 200 Jahren

 

1800

Der Bildner und Schneider Johann Gottfried Lorenz  -  des Lesens,
Schreibens und Singens kundig - unterrichtet in verschiedenen Häusern

bis 1852 die Kinder des Ortes.

 

1849

Schulbau in Crinitz mit einem Klassenraum und einer Lehrerwohnung;
zur Schule gehören Ländereien wie der Mühlberg und das Siedlungsgelände  gegenüber der Tonwarenfabrik Engelmann

 

1852

Karl Fiebiger  -  erster berufsmäßiger Lehrer im Ort, aber noch ohne Lehrerausbildung.

Ein Lehrer, der ebenfalls unterrichtete, war Wilhelm Noack,
der 1833 in Münchhausen geboren wurde. Er lebte im Haus neben der
Schule und unterrichtete auch dort.

 

1878

Otto Paproth beginnt mit seiner 2jährigen Probezeit seinen Lehrerdienst
in Crinitz, der bis zu seinem Tode 1909 andauerte. Er war, Erzählungen zufolge, sehr streng und der Rohrstock war sein wichtigstes Erziehungs-
mittel.

 

1894

Gründung des Freien Lehrervereins Crinitz und Umgebung
- Unterzeichner für Crinitz ist Lehrer Otto Paproth  

 

1897

Anbau einer größeren Lehrerwohnung und eines zweiten Klassenraumes; Bergener Schüler gehen ebenfalls in Crinitz zur Schule bis sie zur Jahrhundertwende eine eigene Schule bekommen.  

 

1911

Besetzung der ersten Lehrerstelle in Crinitz,
außerdem war Walter Paproth jr.,Sohn des verstorbenen Lehrers
Otto Paproth, als 2. Lehrer im Dienst, 120 Schüler werden unterrichtet.

  

1920

Errichtung der 3. Lehrerstelle, zu dieser Zeit tauchten erstmalig Pläne für
die Errichtung eines neuen Schulgebäudes auf.

  

1929

Pläne für Schulneubau waren fertig, dass Geld bewilligt, doch der Bau scheiterte durch das Eingreifen von Herrn Dr. Fischer
(Teilhaber Tonwarenfabrik Krüger).

 

 

Von 1911 - 1933 unterrichteten folgende Lehrer in Crinitz
Paul Richter-  Haugk-   Weßnigk-   Wefelmeyer   -  Schallong-  Rachny

 

1934

Nach dem Tod des Lehrers Paul Richter beginnt Lehrer Wohlauf seine
Tätigkeit in Crinitz und erwirbt sich große Verdienste bei der Errichtungdes  Volksbades.

 

1946

Frau Gertrud Wackwitz übernimmt die Schulleitung,der aus der Gefangenschaft zurückgekehrte Fritz Kirschbaum wird Stellvertreter,
die Schülerzahl steigt sprunghaft auf 300 an:
Raumnot - 9 Klassen, aber nur 7 Lehrer.

  

1947

Tägliche Zuteilung von Brötchen an Schüler; Schuhe & Strümpfe wurden
durch die Schulleitung an bedürftige Kinder ausgegeben.

  

1949

Aufnahme des Unterrichts in der aufgestellten massiven Baracke, die eigentlich nur als Notbehelf dienen sollte, aber dann mehrere Jahre genutzt wurde - 3 Unterrichtsräume.  
Es bestanden zu dieser Zeit 9 Klassen, die von 7 Lehrkräften betreut
wurden. 25% aller Schüler waren stark TBC-gefährdet, einige erkrankten
an offener TBC, ab 1948 nimmt Herr Schneppat die zahnärztliche Kontrolle  der Schüler auf.  

 

1950

Frau Wackwitz geht in den Ruhestand - Fritz Kirschbaum wird
Schulleiter
in Crinitz.

 

 

Einrichtung der Zentralschule in Crinitz 

 

 

Klassen 5 - 8 der Orte Gahro, Bergen und Babben werden in die Mittel-
stufe der Zentralschule eingegliedert. Ende des Jahres nehmen die
Kollegen Wende und Kerth ihren Schuldienst in Crinitz auf.

  

1951

In den großen Ferien werden erstmalig Ferienspiele durchgeführt.

  

1952

Im Schuljahr 1952/1953 hat die Schule 280 Schüler.

 

1953

Schüler der Klassen 7-8 unternehmen mit dem Schulleiter eine Rad-
wanderung über Goyatz, Neuzelle und Fürstenberg bis nach
Frankfurt/Oder. Die Pionierfreundschaft der Schule wird von der
Regierung der DDR ausgezeichnet. Es erfolgt die Renovierung der
Schulbaracke. 18.000 DM werden im Jahr für schulische Zwecke
ausgegeben.

  

1954

Charlotte Krüger wird erste Schulsekretärin in Crinitz. Lehrer und Heimatforscher Klix geht in den Ruhestand, Lehrer Kerth wird nach Finsterwalde versetzt - beide Kollegen haben sich große Verdienste beim Aufbau des Schulwesens in Crinitz erworben.

 

1955

Aufbau des Schulhorts mit 20 Kindern im Alter zwischen 7 und 12 Jahren.
Frau Sand wird Hortleiterin. Bei Kreis- und Bezirksmeisterschaften
schneiden Crinitzer Schüler hervorragend ab, Sylvia Bodemann gehört im Weitsprung zur DDR-Spitze.
Anweisung des Ministeriums zum Fahnenappell am Wochenbeginn, die Auflösung der Grundschule Bergen.

 

1956

Temperaturen bis zu -30 Grad führen Februar/März zum Unterrichtsaus-
fall. Auflösung der Grundschule Babben.

  

1957

Erste Jugendweihe in Crinitz (3 Teilnehmer).   

 

1958

Herr Kirschbaum verlässt mit seiner Familie die DDR, am 30.04.1958
übernimmt Günter Brunner die Schulleitung.

 

1961

Baubeginn für die neue Schule in der Pestalozzistraße, 10 Unterrichts-
räume werden geschaffen.

 

1963

Bezug der neuen Schule in der Pestalozzistraße mit 10 Klassenräumen und 2 Kellerräumen. Die alte Schule und die Baracke wurden weiterhin genutzt, Unterricht fand dort noch bis 1969 statt.

 

1972

Im Schulerweiterungsbau begann der Unterricht mit 8 Klassenräumen
und den entsprechenden Vorbereitungsräumen.

 

1974

Fertigstellung der Turnhalle. Die Begeisterung war sehr groß, denn die
Crinitzer Schule war schon immer ein Ort für gute Sportförderung.

 

1975

Inbetriebnahme der Schulküche in der Hauptstraße.

 

1979

Der Ehrenname „Hans Beimler“ wurde an die Oberschule Crinitz verliehen.

 

bis 1989

Die Schüler wurden aus Crinitz und Umgebung in die Polytechnische Ober-
schule „Hans-Beimler“ eingeschult.

 

1990

Nach der Wende gingen aus ihr eine Grundschule und eine Gesamtschule hervor. Wegen nicht ausreichender Schülerzahlen wurde die Gesamt-schule 1992 aufgelöst. Die Schüler besuchten dann die Gesamtschule Sonnewalde oder die Realschule Massen.

 

1992/93

Schülerinnen und Schüler aus den Orten Crinitz, Gahro, Bergen, Babben, Fürstlich Drehna, Kleinbahren, Klein und Groß Mehßow, Tugam, Beesdau und dem Kinderheim Weissack kamen nach Crinitz zur Schule. Im Schuljahr 1992/93 war unsere Grundschule zweizügig und es lernten 234 Schülerinnen und Schüler im gemeinsamen Unterricht. Es waren Kinder mit Hör-, Seh- oder Lernbehinderung sowie mit dem Förderschwerpunkt Sprache integriert. 13 Lehrkräfte unterrichtetenunter Leitung von Frau Wilhelmi.

 

1993/94

Im Schuljahr 1993/94 wurde der Anbau an der Grund- und Gesamtschule in Sonnewalde vollzogen. Das hatte zur Folge, dass zu den Schulbezirken Überschneidungsgebiete mit Sonnewalde gebildet wurden. Neben den zuvor genannten Orten kamen die Schüler nun auch aus Großbahren, Pießig,
Dabern, Goßmar, Möllendorf, Breitenau und Birkwalde.

 

2002

 

 

 

 

Im Mai 2002 übergab die Gemeinde Crinitz die Schulträgerschaft für die Grundschule an das Amt Kleine Elster (Niederlausitz).

Durch die Kündigung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarungen des Amtes Sonnewalde mit dem Schulträger der Grundschule Crinitz, Amt Kleine Elster (Niederlausitz) am 07.08.2003, war die Einzügigkeit der Grundschule Crinitz nicht mehr gesichert.

2005/06

Zum Schuljahrbeginn bekam die Grundschule wieder Planungs- und Existenzsicherheit indem sie den Status „Kleine Grundschule“ erhielt.

 

2006

Als erste Schule im Land Brandenburg wurde am 6. Mai 2006 der Kleinen Grundschule der Name „Heinz-Sielmann“ verliehen.

 

2007/08

Seit dem Schuljahr 2007/08 ist unsere Grundschule auch eine Ganztagsschule in offener Form. Heute können die Schüler zwischen 12 Arbeitsgemeinschaften auswählen, ihre Interessen und Neigungen vertiefen, Talente und Begabungen können besser gefördert werden.

 

2009

Zum Schuljahr 2009/10 übernahm Carmen Förster als Schulleiterin die
Kleine Grundschule mit 64 Schülern, 7 Lehrkräften sowie 4 Gastlehrern.

 

2011

Vereint mit den Eltern und Crinitzer Firmen unter Leitung des Fördervereins „Haus der Fröhlichen Kinder“ e.V. wurde der Schulhof zu einem Naturerlebnisgelände umgestaltet.

 

2016

Festakt und Schulfest zum 10jährigen Bestehen der Heinz-Sielmann-Grundschule. Einweihung des Heinz-Sielmann-Weges in Richtung Naturparkzentrum Wanninchen.

 

Die Schulchronik wurde teilweise vom Heimatverein Crinitz e.V. übernommen.



 
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